Nach dem Aufwachen am Samstag ging es erstmal daran, meine Wohnsituation zu klaeren. Also habe ich wieder den Manager angesprochen. Der wiederum hat mit seiner Chefin gesprochen, die mir immerhin erlaubte, erstmal weiter zu bleiben, bis die Sache geklaert ist. Inzwischen ist sie halbvwegs geklaert und ich werde erstmal was im Guest House bleiben, dann fuer eine Woche in ein Hotel ziehen muessen weil alle Zimmer belegt sind und dann endlich fest im Guest House bleiben koennen.
Danach habe ich erstmal gefruehstueckt. Muesli mit Milch und ein Kaffee. Ich haette in Indien anderes Fruehstueck erwartet, aber vermutlich hat das Guest House sich auf seine ueberwiegend Deutschen Gaeste eingestellt. Beim Fruehstueck kamen auch die ersten anderen Bewohner des Guest Houses. Mit einem bin ich danach erstmal in ein Cafe gegangen und danach in einen Supermarkt. Dort kriegt man viele westliche Produkte: Orios, Kellog’s, Nivea, Colgate… Das Cafe war auch ueberraschend westlich. Das Innere waere so auch in Berlin nicht aufgefallen und der Cappucuino war lecker.
Anschliessend sind wir in eine Mall in der Innenstadt gefahren. Wieder fand ich den indischen Verkehr sehr lustig, das wird vermutlich noch ein paar Tage anhalten. Mindestens. Aber ich merke jetzt schon, dass ich es mehr und mehr als Normal ansehe, auch wenn ich es erst seit ein paar Tagen kenne. In der Mall dann die erste Ernuechterung: So viel guenstiger ist leidung hier gar nicht. Sportschuhe kosten umgerechnet rund 70 bis 80 Euro, Hemden 20 und Jeans 40. Also schon guenstiger als in Deutschland, aber nicht so extrem billig, wie ich dachte. Wirklich guenstig sind nur Billigklamotten, vorzugsweise als ziemlich offensichtlich gefaelschte Markenware angeboten. Da gibt es S-Oliver-T-Shirts, bei denen auf dem im Nacken eingenaehten Label nichts mehr von S Oliver steht oder US-Army-Muetzen mit Deutschen Flaggen drauf… Die gibt es aber nicht in der Mall, sondern in einem Laden ein paar Meter die Strasse rauf.
Am Abend ging es dann ins Samarkand, an den Tisch vorne im Bild. Sehr leckeres, wenn auch etwas scharfes Essen. Sollte man bei einem der besten Restaurants aber auch erwarten koennen.
Sonntag ging es auf eine Safari-Tour durch einen Nationalpark. Loewen, Tiger und Baeren, dazu viel Wild. Sehr interessante Tour, schoene Bilder sind dabei entstanden. Danach sind wir zu einem Wasserfall in der Naehe von Bangalore gefahren, wo ich mir in einer halben Stunde gleich meinen ersten Sonnenbrand geholt habe. Sobald ich eine Idee habe, wie ich die Fotos von meinem Laptop ohne Netzzugang ins Netz bekomme, werde ich einige davon hier auch reinstellen. Koennte aber noch ein paar Tage dauern.
Abends waren wir dann sehr muede, so dass wir doch nciht wie geplant in die Stadt gefahren sind, sondern nur zu Domino’s ganz in der Naehe des Guest Houses. Dort ab es eine recht leckere Pizza – auch wenn das nicht sehr indisch ist.
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